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<pre>Auch vor dem möglicherweise sogar noch etwas anspruchsvolleren Gastspiel in Frankfurt braucht es für die Feststellung, dass ein einfacher Punktgewinn wahrscheinlich viel zu wenig ist, keinen Rechenschieber — weshalb die Elf von Stefan Ruthenbeck abermals direkt in ihr Verderben zu laufen droht.  <p> Drei Duelle zwischen Augsburg und Wolfsburg endeten mit einem Unentschieden und drei Mal konnte Wolfsburg gewinnen. Das letzte Mal im Oktober 2010 mit 1:0.  <p>  – Bei ihrer vorjährigen Premiere in die Allianz Arena hatten Ralph Hasenhüttls Leipziger lediglich einen unbeholfenen Sparringspartner abgegeben. <p> Statt der neuen Dreier-Abwehrkette agierte die Eintracht wieder in der gewohnten Vierer-Kette. „Mir haben einfach die vielen Gegentore in den letzten Wochen nicht gepasst“, sagte er nachher, „deshalb haben wir unter der Woche viel probiert.“ Und dabei die richtigen Lösungen gefunden. <p>  Der immense Wert der in Wolfsburg (1:1) und gegen Gladbach (1:0) eingeheimsten vier Zähler lässt sich beim Blick auf die Tabelle gar nicht übersehen — immerhin eilen die Schwaben aktuell exakt jene vier Punkte dem gefürchteten Relegationsplatz voraus.  </pre>


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<pre>Schließlich stellte er trotz eines bereits schier aussichtslosen 0:3-Rückstandes auf ein offensives 4-3-3-System um, wodurch seine Mannschaft ins offene Messer lief. Selbst eine zweistellige Niederlage wäre bei entsprechender Effizienz Frankfurts denkbar gewesen.  <p> Fast folgerichtig hatten die Berliner deshalb auch zwei ihrer jüngsten drei Gastspiele erfolgreich absolviert: Nachdem beim wehrhaften HSV ein 2:1-Erfolg gelang, wurde vor zwei Wochen die Frankfurter Commerzbank-Arena mit einem glatten 3:0-Triumph in Trümmern gelegt.  <p>  Ein Plus an Stabilität können sich die Gäste zudem auch von dem sich alsbald ankündigenden Comeback Philipp Bargfredes versprechen, der infolge eines Muskelfaserrisses gleichfalls keine Aktie an der jüngsten Klatsche hielt. <p> In Gelsenkirchen bekam die Mannschaft somit die Quittung dafür präsentiert, dass der zuvor unter schmeichelhaften Umständen eingefahrene 3:2-Erfolg gegen Hamburg zwar für alle drei Punkte, aber eben nicht für eine breite Brust gut gewesen ist. <p>  Bei der vergeigten Pflichtübung in Hessen hatte Christian Streich eine bedenklich stimmende Erschöpfung bei nahezu sämtlichen Spielern ausgemacht, die auf den letzten Metern einer hammerharten Saison partout nichts mehr zuzusetzen hatten.  </pre> 


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<pre> Zusammen mit den Ausfällen der Langzeitverletzten Fabian Johnson und Mamadou Doucoure mangelt es Trainer Dieter Hecking derzeit an Defensivspielern.  <p> Frankfurt hat aus den letzten drei Liga-Auswärtsspielen zwei Siege und ein Remis geholt, aber noch nie in Augsburg gewonnen (3 U, 3 N).  <p>  Mit dieser neuerlichen Pleite hat sich die Situation beim Aufsteiger naturgemäß nicht verbessert. Allerdings stehen die Düsseldorfer nicht viel schlechter da, da auch die Konkurrenz nicht bzw. nicht voll gepunktet hat. <p>  Wichtig war den Bayern aber ohnehin nur der Auftaktsieg. Müller sagte danach: „Wir wollten ein Zeichen setzen, dass mit uns nicht zu spaßen ist.“ <p>  Zu verdanken ist der rasante Aufstieg der respektablen Punkteausbeute im November. Obwohl der Spielplan mit Schalke und Gladbach nicht unbedingt vielversprechend erschien, erkämpften sich die Oberbayern in beiden Fällen ein Remis.  </pre>


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<pre> Dem großen Ziel der norddeutschen Gäste sollte es in jedem Falle entgegenkommen, dass am Samstag auch der Hausherr vor einer richtungsweisenden Begegnung steht: In derartigen Endspielen fällt erfahrungsgemäß schließlich vor allem die psychische Komponente entscheidend ins Gewicht.  <p> Was ihre Defensivleistung anbelangt, stehen die Grün-Weißen dagegen deutlich besser da. Schließlich haben nach sechs Spieltagen stattliche 10 Bundesligisten mehr oder gleich viele Gegentreffer (7) wie der Tabellen-17. auf dem Konto.   <p> „Am Ende geht das Unentschieden in Ordnung. Wir sind verdient in Führung gegangen. In der zweiten Halbzeit haben wir den Ball nicht mehr so gut laufen lassen. Am Ende war der Druck zu groß“, analysierte TSG-Spieler Florian Grillitsch. <p>  – Die von Hannovers Top-Torjäger Niclas Füllkrug mühsam konstruierten Abstiegssorgen dürfte ansonsten kaum noch ein Niedersachse teilen.  <p> Und mit „Augen zu und nach vorne ballern“ fallen gegen organisierte Mannschaften, wie zuletzt gegen Dortmund, wo man mit 28:7 Torschüssen deutlich mehr als die Dortmund hatte, nun mal keine Tore, wenn man vorne keinen richtigen Scorer hat. Vor allem wenn die Versuche nicht mal in die Nähe des Tores gehen.  </pre>


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<pre> Die beiden Kontrahenten werden sich nichts schenken und mit einer Punkteteilung zufrieden geben müssen. Unser Tipp lautet: Eintracht Frankfurt und der HSV trennen sich mit einem Unentschieden!  <p> „Man hat gesehen, dass wir ein bisschen nervös sind. Auch die Reise hat sehr viel Kraft gekostet. Da tut der Sieg halt auch mal gut“, so Torhüter Lukas Hradecky nach dem Match.  <p>  Während das Verhältnis vieler Spieler zu Schaaf nach den zahlreich unter der Hand durchgesteckten Informationen nicht das Beste war, scheint die etwas flapsige Art des nunmehr wieder Verantwortlichen deutlich besser zu den Adlerträgern zu passen: eine offensichtlich glückliche Liaison, welche die englische Woche allerdings dennoch nicht mit den erhofften Resultaten belohnte. <p>  Gerade als der Vorstand den Spielern erlaubte, von der Champions League zu träumen, mussten sie eine überraschende 0:3-Klatsche gegen Augsburg hinnehmen. Noch nie in der Saison hatten die Hessen ein Spiel mit mehr als einem Tor Differenz verloren.  <p> Wurde die Partie von Tolisso und James noch vor dem Halbzeitpfiff wieder in die Spur gebracht, kam die verbleibende Spielzeit dann einem vorhersehbaren Triumphzug gleich: Ohne so richtig ins Schwitzen zu kommen, wurde die Uhr von den nunmehr unantastbaren Gästen mühelos heruntergespielt.  </pre>


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